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Pressmitteilung: MOBY VERÖFFENTLICHT “RESOUND NYC” BEI DEUTSCHE GRAMMOPHON – 12.5.2023 (VÖ)

12.05.2023
MOBY VERÖFFENTLICHT RESOUND NYC BEI DEUTSCHE GRAMMOPHON
MIT LADY BLACKBIRD, RICKY WILSON UND ANDEREN
EIN ORCHESTRALES REWORK 15 SEINER LEGENDÄRSTEN TRACKS AUS DEM NEW YORK DER JAHRE 1994 BIS 2010 
HEUTE ERSCHEINT ZUDEM DIE E-SINGLE IN MY HEART MIT GREGORY PORTER 
Am heutigen 12. Mai 2023 veröffentlicht der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Sänger, Songwriter und Produzent Moby bei Deutsche Grammophon sein 20. Studioalbum: Resound NYC – orchestrale Reworks von 15 seiner legendärsten Tracks, die er zwischen 1994 und 2010 in New York City geschrieben oder aufgenommen hat.
Im Februar begann der Lauch von Resound NYC mit »In This World« mit Marisha Wallace, es folgten »Walk With Me« mit Lady Blackbird, »Extreme Ways« mit Dougy Mandagi (The Temper Trap) und »South Side« mit Ricky Wilson (Kaiser Chiefs). Heute stellt Moby »In My Heart« vor, den ersten Track des Albums, gesungen von dem unverwechselbaren Gregory Porter. Zu hören sind außerdem Margo Timmins und Amythyst Kiah
»In My Heart« erschien ursprünglich auf 18, Mobys sechstem Studioalbum. Energiegeladene Streicher eröffnen die inspirierende Gospelchor-Bearbeitung.
Über die Zusammenarbeit mit Gregory Porter sagt Moby: »Selbst kein großartiger Sänger zu sein ist insofern wunderbar, als man dann mit großartigen Sängern zusammenarbeiten muss, und Gregory ist nun mal einer der großartigsten Sänger der Welt.«
»Es hat so viel Spaß gebracht, für ›In My Heart‹ wieder mit Moby Musik zu machen und am Revival dieses Klassikers mitzuwirken«, sagt Gregory Porter. »Im Weg des Herzens und des Glaubens liegt eine universelle Botschaft.«
Resound NYC folgt auf Mobys gefeiertes DG-Debüt Reprise (Mai 2021), auf dem unter anderem Kris Kristofferson, Mark Lanegan, Jim James und Skylar Grey zu hören waren.
Obgleich viele der Sänger:innen auf Resound NYC große Stars sind, hat Moby auch mit unbekannteren Künstler:innen zusammengearbeitet. So entdeckte er den Musiker P.T. Banks in einer Hochzeitsband in Texas und lud ihn ein. Ebenso mag die Stimme des Vaters von Soulsängerin Danielle Ponder überraschen, für das Album stimmte er mit seiner Tochter die Neuinterpretation von Run On an.
Mobys 20. Studioalbum ist nicht nur eine Reflexion über die vielleicht entscheidendste Zeit in seinem Leben, sondern auch über sein einstiges Zuhause, New York City. Dort wurde er geboren, dort nahm seine Karriere ihren Anfang – im Punkrock und als DJ in Underground-Clubs.
Ein Leben als DJ oder auf Tournee bestimmte seine 1990er-Jahre, 1999 dann gelang ihm mit seinem Album Play der Durchbruch, es wurde weltweit zum kommerziellen Erfolg. Zwar hatte Moby zuvor schon einige Hits gelandet – darunter »Go«, »Feeling So Real« oder seine Version des Titeltracks zu James Bond – und Musiker von Michael Jackson bis Freddie Mercury fragten Remixe an, aber der Erfolg schlechthin war Play. Damit veränderte sich alles. Moby stellte zum Auftakt des neuen Jahrtausends die elektronische Musik auf den Kopf.
»Bevor ich Punkrock für mich entdeckte, war ich im Classic Rock zu Hause«, sagt Moby. »Mein erstes Konzert war 1978 Yes im Madison Square Garden. Es war also mehr als verlockend, sich noch einmal mit meinen Liedern auseinanderzusetzen und zu gucken, ob sie einer traditionelleren, nicht-elektronischen, orchestralen Bearbeitung standhalten.«
Moby reiste in seine Vergangenheit und visualisierte seine Zukunft, herauskam Resound NYC, ein Album spannendster Musik – klassische Neubearbeitungen maßgeblicher Songs, die uns einmal mehr die Bandbreite und Bedeutung von Mobys musikalischem Talent ins Gedächtnis rufen. (»When It’s Cold I’d Like To Die« war kürzlich in der Originalfassung in der Netflix-Serie Stranger Things zu hören.)
»Ein Orchester kann alles sein«, sagt Moby. »Es gab hier also nicht das eine orchestrale Treatment für alle Songs, sondern eher ein eigenes Orchester für jeden Song.«
Mit Resound NYC reflektiert Moby auf die Entwicklung seines Werks, aber auch auf eine bestimmte Zeit, einen konkreten Ort und den Wandel der Welt.
Er sagt: »Wenn man sich die Neunziger in Erinnerung ruft … Bill Clinton war Präsident, die Rave-Szene war dieses utopische Idyll, die Sowjetunion war Geschichte und der Klimawandel nur der Gedanke für ein Buch, das Al Gore schreiben wollte. Das Potenzial unserer Welt und unserer Kultur zu feiern, das war Musikmachen damals. Heute ist es fast eine Zuflucht in einer erschreckenden, manchmal apokalyptisch anmutenden Welt.«
Über Moby
Moby ist ein mehrfach ausgezeichneter, Platin gekrönter Sänger, ein Songwriter, ein Produzent, ein Autor und ein Verfechter des Tierrechts – seit über 35 Jahren ernährt er sich vegan und propagiert ein veganes Leben. Erst unlängst veröffentlichte (und verschenkte) er sein Regiedebüt Punk Rock Vegan Movie, seinen leidenschaftlichen und stilistisch eigenwilligen Blick auf die Beziehung von Punkrock und Tierschutz, auf dem auch Interviews mit einigen der größten Namen der Punk- und Rockgeschichte erschienen sind. Moby ist kompromisslos in dem, was er erreichen will: emotionale, atmosphärische, potenziell schöne Musik, in der die Stimmenvielfalt der Welt zur Geltung kommt.

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